Handball
Saisonvorschau Männer und Frauen Verbandsklassen
(von Peter Lochstampfer)
Sehr verhalten
gehen die Vereine des Handballbezirkes Stauferland die neue Saison auf Verbandsebene
an. Bei den meisten der Vereine bei den Frauen, wie auch bei den Männern reicht
das Saisonziel von gesichertem Mittelfeld bis Klassenerhalt. Nur ganz wenige
setzen die Erwartungen deutlich höher an. Wie der TSV Bartenbach in der Landesliga,
der den Wiederaufstieg schaffen will.
Im Vergleich zu den beiden letzen Saisonen müssen sich die Handballfans, wenn
am ersten Septemberwochenende mit dem Pokal in die neue Runde gestartet wird,
mit wenigen Änderungen vertraut machen. So findet beispielsweise jetzt die technische
Besprechung schon 30 Minuten vor Spielbeginn statt, an ihr muss ein Mannschaftsoffizieller
teilnehmen. Deshalb muss nun auch der Spielbericht bereits 40 Minuten vor Spielbeginn
fertig ausgefüllt sein Dieser muss, wie auch ein Überziehleibchen für den siebten
Feldspieler bei der technischen Besprechung vorgelegt werden. In den Württembergligen
der Aktiven muss mit dem vom Verband vorgeschriebenen Ball gespielt werden.
Allerdings bietet der HVW den Vereinen günstige Konditionen zum Erwerb der Bälle
an. Der „Wischer“ darf jetzt keine offizielle Funktion im Spiel mehr haben,
es darf also kein Trainer, Spieler, Zeitnehmer oder ähnliches sein.
Frauen
In
der BWOL stellt der Bezirk mit dem TV Holzheim einen Verein.
Die Favoriten der Liga sind wohl Neckarsulm und Eningen. Mit Hagen Gunzenhauser
hat der TV einen neuen Trainer verpflichtet. Er steht vor der schweren Aufgabe
gleich acht neue Spielerinnen zu integrieren: Christine Dangel (FA Göppingen),
Stefanie Auer (TV Möglingen), Anna Klotzbücher (SG Herbrechtingen/Bolheim, Mona
Görisch (TSV Bartenbach), Nadine Bosch (TG Nürtingen), Andrea Schott (FSG Donzdorf),
Marion Kaiser (HSG Bünzwangen) und Nicki Paul aus der eigenen Jugend. Trotzdem
strebt der TV einen Platz unter den ersten fünf an.
Die Favoriten der Württembergliga
Süd bei den Damen sind Wangen und Biberach. Die Stauferlandvereine
sehen sich in dieser Liga eher im Mittelfeld oder sind gar mit dem Klassenerhalt
zufrieden. Der TSV Heiningen geht mit nahezu unveränderter Mannschaft ins Rennen.
Steffi Koser und Janina Schulz von der HSG Wangen/Börtlingen ergänzen das Team.
Die TG Hofen dagegen wäre schon mit dem Klassenerhalt zufrieden. Trainer Narciß
hat mit Jasmin Baars, Anna Rieger, Tanja Bullinger, Maria Miller, Lisa Papp,
Janina Algaba, und Alica Eiberger gleich acht Neuzugänge einzubauen. Auch der
Aufsteiger TSG Schnaitheim möchte die Liga halten. Trainer kann dabei auf die
Neuzugänge: Marina Spenny, Anja Heidinger und Laura Andresen.
In
der Landesliga hoffen der TV Winzingen, wie auch die SG Bettringen
auf den Klassenerhalt. Winzingen hat sich mit vier Spielerinnen verstärken können.
Während Bettringen auf die Neuzugänge Saksia Lehmann (TSG Schwäb. Hall), Lisa
Ocker und Lisa Bonnet (eigene Jugend) setzt.
Männer
Mit
dem TSV Heiningen stellt der Bezirk Stauferland auch in diesem Jahr wieder eine
Aufsteiger in die BWOL der Männer. Der TSV hat sich mit drei
Spielern verstärkt: Andreas Fuss (TSB Schw.Gmünd), Kevin Walter (Doppelspielrecht
mit FA Göppingen) und Felix Lischka (Männer II).Das Saisonziel des TSV ist als
Aufsteiger der Klassenerhalt.
In der Württembergliga Süd peilt die SG Lauter einen gesicherten
Platz im Mittelfeld an. Die SG setzt dabei auf den eigenen Nachwuchs. Bastian
Ambrosch, Jan Lubberhuizen und Michael Hommel (alle eigene Jugend) und Tim Trünkle
(Göppingen) werden ins Team integriert. Der TSG Schw. Gmünd hat keine Saisonziele
definiert. Train er Michael Hieber hat alle Mann aus dem Vorjahr noch an Bord
und hat sich noch mit Philiph Schwenk, Djibi M`Bengue, Christian Marin, Christian
Waibel, David Frey und Christoph Engler verstärkt.
Die meisten Vereine aus dem Bezirk tummeln sich in der Landesliga.
Das hat dazu geführt, dass die Bezirksvereine erstmals seit langem wieder auf
zwei verschiedene Staffeln aufgeteilt wurden. Die HSG Wangen/Börtlingen und
der TSV Heiningen 2 wurden der Staffel 2 zugeordnet. Hier wird
Grabenstetten am häufigsten als Favorit genannt. Die beiden Bezirksvertreter
sehen sich selber eher im Mittelfeld. Der Aufsteiger Wangen/Börtlingen geht
dabei mit einem kaum veränderten Team die Saison an. Die beiden Abgänge werden
mit Samuel Wolf, Moritz Bayha (beide TV Rechberghausen) kompensiert. Der TSV
Heinignen 2 mußte etliche Spieler an die BWOL-Mannschaft abgeben und verstärkt
sich mit dem eigenen Nachwuchs:Malte Lorenz, Sven Müller, Steffen Wörner alle
eigene Jugend rücken nach. Weiterhin stößt Stefan Reick zum Team.
Die
anderen Vereine des Bezirkes spielen wie gewohnt in der Staffel 4.
Diese Staffel scheint viel Spannung zu versprechen, denn die Vereine konnten
sich auf keinen klaren Favoriten einigen. Bartenbach, Kuchen-Gingen und Feldkirch
werden am öftesten genannt. Der TSV Bartenbach bekennt sich dabei zu der Favoritenrolle.
Der TSV hat als Ziel den Wiederaufsteig gesteckt. Mit Manuel Skutta (Heiningen)und
Felix Kohnle (A-Jugend) hat man sich verstärkt. Die HSG Oberkochen/Königsbronn
sieht sich dagegen eher im Mittelfeld. Man muss etliche Spieler ersetzen, dafür
kommen Philip Neukamm (TSB Gmünd), Max Schütz (Aalen/Wasseralfingen), Felix
Schön und Markus Engel (beide aus II. Mannschaft) neu ins Team. Der TV Brenz
dagegen baut seine Mannschaft komplett um. Mit Phillip Heinle (TV Gundelfingen)
/ Nico Marek (Schneitheim) / Viktor Rube (HSB) / Thomas Benz, Patrick Chaudary
(SG Herbr/Bolh) / Andreas Biller (SC Ichenhausen) / Florian Linder, Andreas
Schreitt (Wittislingen) müsen acht Spieler integriert werden. Das Ziel des TV
ist somit der Erhalt der Klasse. Das gleiche gilt für den Aufsteiger TSG Schnaitheim.
Trainer Feil kann dabei auf ein nahezu unverändertes Team bauen, das von Timo
Wawrzinek und Fabian Paul ergänzt wird.
Alle
nicht genannten Vereine machten leider keine Angaben zur Saison.